Tipps zum Umgang mit Zündkabeln
Damit Ihr Fahrzeug zuverlässig läuft, geben wir praktische Hinweise zum Umgang mit Zündkabeln. Kabel nur bei kaltem Motor abziehen, auf korrekten Sitz achten und den kompletten Zündkabelsatz alle 50 000 km oder alle 3 Jahre wechseln.
Damit Ihr Fahrzeug zuverlässig läuft, haben wir einige praktische Tipps zum Umgang mit Zündkabeln zusammengestellt.
So bleiben Sie rundum zufrieden
- Berühren Sie die Zündkabel nicht bei laufendem Motor! Es besteht die Gefahr eines elektrischen Schlags. Ziehen Sie die Kabel nur bei kaltem Motor ab, damit sich der Metallanschluss nicht vom Kabel löst. Ziehen Sie niemals am Kabel selbst!
- Achten Sie besonders auf die Montage der Kabel am Zündverteiler und an der Zündspule: In den Gummitüllen, die die Verbindung abdichten, sammelt sich beim Aufstecken Luft. Diese erwärmt sich im Motorbetrieb, und die Tüllen springen ab „wie Sektkorken“ – die elektrische Verbindung wird unterbrochen.
- Achten Sie nach dem Wechsel oder Reinigen der Zündkerzen auf das korrekte Wiederaufstecken der Kabel. Richtig montiert ist das Kabel, wenn der Metallanschluss spürbar einrastet – mit einem Geräusch wie beim Schließen eines Druckknopfs.
- Eine fehlerhafte Montage an den Zündkerzen, am Zündverteiler oder an der Zündspule führt zu „springenden Funken“, die die Gummiisolierung punktuell durchbrennen.
- Leuchten und Funkenbildung an den Kabeln, die im Dunkeln sichtbar sind, bedeuten nicht zwingend einen „Durchschlag“ oder eine Fehlfunktion. Die spezielle Kabelkonstruktion bewirkt, dass die Luft um das Kabel stark ionisiert wird und äußere elektrische Entladungen auftreten. Diese Entladungen verursachen keinen elektrischen Schlag (die Kabel „beißen“ nicht).
- Tauschen Sie immer den kompletten Satz und nicht einzelne Zündkabel. Einzelkabel sind nur für Notfälle gedacht. Statistisch gesehen werden Pannendienste in Westeuropa am häufigsten wegen defekter Hochspannungskabel gerufen.
- Wechseln Sie die Zündkabel alle 50 000 Kilometer oder alle 3 Jahre.