Fragen und Antworten zu Zündkabeln
Hier beantworten wir die häufigsten Fragen zu Zündkabelsätzen – von Aufgabe und Lebensdauer über Defektsymptome bis zum richtigen Wechsel. Wir empfehlen, Zündkabel alle 50 000 km oder alle drei Jahre zu tauschen, je nachdem, was zuerst eintritt.
Wozu dient ein Zündkabelsatz?
- Zündfunktion – Ein gut laufendes Auto braucht vor allem einen Motor, in dem die Energie richtig verteilt wird. Deshalb ist der Zustand des Zündkabelsatzes so wichtig. Seine Aufgabe ist es, den Hochspannungsstrom von der Zündspule zum Zündverteiler und vom Verteiler zur Zündkerze zu leiten.
- Entstörung – Ein Leiter aus Edelstahl, spiralförmig auf einen ferromagnetischen Kern gewickelt, leitet den Hochspannungsstrom ohne nennenswerte Energieverluste. Störungen werden über die gesamte Kabellänge absorbiert. Das sorgt für besseren Fernseh-, Radio- und Telefonempfang und schützt die Fahrzeugelektronik.
Wie lange hält ein Zündkabelsatz?
Grundsätzlich verschleißt ein Zündkabelsatz nicht. In der Praxis beschleunigen jedoch zahlreiche Einflüsse den Alterungsprozess: plötzliche Temperaturwechsel, Feuchtigkeit, Öl, Ozon, Kraftstoff, Vibrationen und Spannungsschwankungen.
Für eine optimale Leistung empfehlen wir, die Zündkabel alle 50 000 km oder alle drei Jahre zu wechseln – je nachdem, was zuerst eintritt. Am besten erfolgt der Wechsel vor Beginn des Winters.
- Mit der Zeit: Unter dem Einfluss der genannten Faktoren reißt das Zündkabel, wird rau, und der Metallanschluss oxidiert. Die Folge sind schlechtere Leitfähigkeit und unvollständige Verbrennung.
- Was man bemerkt: höherer Kraftstoffverbrauch, schlechtes Anspringen, schwarzer Belag an der Elektrode der Zündkerze, geringe Motorleistung und Störungen im Radioempfang.
- Was man nicht sieht: Anfangs sind Schäden am Kabel nicht erkennbar. Mikroskopisch feine Risse führen jedoch zu Energieverlusten.
Woran erkennt man, dass ein Zündkabelsatz nicht richtig funktioniert?
- Der Motor springt schlecht an, besonders bei Kälte und feuchtem Wetter. Lange Startversuche entladen die Batterie.
- Übermäßig viel Kohlendioxid; Ruß im Abgas ist am Auspuffendrohr sichtbar.
- Beim Beschleunigen sind „Löcher“ (Leistungseinbrüche) spürbar.
- Der Kraftstoffverbrauch steigt.
Welche Folgen hat ein schlecht funktionierender Zündkabelsatz?
- Eine unzureichende Entstörung kann die Elektronik im Fahrzeug stören (ABS, Zündung, Airbags, Alarmanlage, ESP usw.).
- Zündprobleme können die Lebensdauer des Katalysators verkürzen.
- Ein fehlerhaftes Kabel kann Radio und Telefon stören.
- All diese Störungen erhöhen die Luftverschmutzung.
Was ist der Unterschied zwischen einem einzelnen Zündkabel und einem Zündkabelsatz?
Ein Zündkabelsatz besteht – je nach Motortyp und Zylinderzahl – aus mehreren Kabeln (meist vier oder fünf).
Das einzelne Kabel wird auch Zündleitung genannt und ist Teil des Zündkabelsatzes.
Wir empfehlen stets, den kompletten Satz zu wechseln. Einzelne Zündkabel sollten nur bei einem plötzlichen Ausfall verwendet werden.
Warum SENTECH?
SENTECH-Zündkabel werden in Ferritkern-Technik gefertigt (nicht zu verwechseln mit dem minderwertigen sogenannten Magnetkern). Das gewährleistet höchste Zuverlässigkeit und sehr gute Leitfähigkeit. Geeignete Isolierwerkstoffe verhindern Durchschläge sowohl an den Kabeln als auch an den Gummitüllen.
Alle Komponenten werden nach höchsten Standards gefertigt, was die Zertifikate ISO 9001 und QS 9000 sowie zahlreiche Auszeichnungen von Fahrzeugherstellern bestätigen.
Entscheidet man sich für andere Produkte und erfüllt der Zündkabelsatz seine Aufgabe nicht, kann das Folgendes verursachen:
- Fehlfunktionen der Fahrzeugelektronik,
- schlechte Verbrennung, die den Kraftstoffverbrauch und die Luftverschmutzung erhöht,
- Probleme beim Starten des Fahrzeugs.
Nur ein einwandfrei gefertigtes Produkt kann diese Folgen vermeiden. Dank ihrer originellen Konstruktion und hohen Fertigungsqualität lösen SENTECH-Zündkabelsätze diese Probleme zuverlässig.
Wozu gibt es verschiedene Kabelklassen?
Die Kabelklassen geben den Temperaturbereich an, in dem ein Kabel eingesetzt werden kann. Je nach Motor wird ein Kabel benötigt, das niedrigere oder höhere Temperaturen aushält.
Siehe auch: Technische Informationen.
Wann sollten Hochspannungs-Zündkabel gewechselt werden?
Für eine optimale Leistung empfehlen wir, die Zündkabel alle 50 000 km oder alle drei Jahre zu wechseln – je nachdem, was zuerst eintritt. Am besten erfolgt der Wechsel vor Beginn des Winters.
Ob Sie hohe Leistung erwarten, einen Pkw oder Lkw fahren, ein einheimisches oder ausländisches Fabrikat: SENTECH-Zündkabel können Sie ohne jeden Zweifel verwenden.
Vorsicht! Manche Hersteller werben mit längeren Garantiezeiten (sogar 5 Jahre), die durch die tatsächliche Haltbarkeit ihrer Produkte nicht gerechtfertigt sind.
Wie wechselt man einen Zündkabelsatz richtig?
Damit der neue Zündkabelsatz korrekt montiert wird, finden Sie hier eine Montageanleitung. Gehen Sie wie folgt vor:
- Vergewissern Sie sich, dass der Motor kalt ist, bevor Sie die Kabel abziehen.
- Damit Demontage und Reihenfolge stimmen, ziehen Sie immer nur ein Kabel ab und ersetzen es sofort durch das neue. Beginnen Sie stets mit dem längsten Kabel. Die Nummerierung der Kabel entspricht der Nummerierung der Zylinder; nach der Montage des Satzes sollte die Nummerierung lückenlos der Reihe nach verlaufen.
- Lösen Sie alle Halteclips und den Verteiler. Fassen Sie das Kabel an der Gummitülle an, ziehen Sie niemals am Kabel selbst. Ziehen Sie die Tülle mit einer Drehbewegung um ihre Achse ab (vermeiden Sie Kombizangen, Schraubendreher oder andere Werkzeuge). Entfernen Sie mit einem weichen Tuch und Alkohol überschüssiges Fett, das sich am Zündkerzenanschluss oder an der Zündspule befinden kann.
- Stecken Sie das neue Kabel auf die Zündkerze. Führen Sie es durch alle Halteclips und Kanäle zum Zündverteiler bzw. zur Zündspule. So stellen Sie den originalen Kabelverlauf sicher. Die richtige Lage des Kabels ist notwendig, um die Abgasanlage und andere heiße Bereiche sowie scharfe Kanten zu meiden.
- Setzen Sie den Kabelanschluss über den passenden Anschluss am Verteiler oder an der Zündspule und schieben Sie ihn mit einer kräftigen, entschlossenen Bewegung auf.
Achten Sie nach der Montage besonders auf den korrekten Sitz der Kabel. Richtig montiert ist das Kabel, wenn der Metallanschluss spürbar einrastet – mit einem Geräusch wie beim Schließen eines Druckknopfs.
Welche Arten von Zündkabeln gibt es auf dem Markt?
Es gibt drei Fertigungstechnologien für Zündkabel. Sie unterscheiden sich im Werkstoff des Kerns. Dieser kann bestehen aus:
- Kupfer,
- Kohlefaser (sogenannte Silikon-, Kevlarkabel usw.),
- Ferrit.
Alle drei Technologien erfüllen dieselbe Funktion, am zuverlässigsten ist jedoch der von SENTECH verwendete Ferritkern.
Besonders viele Probleme bereitet die Kohlefaserkern-Technologie. Solche Kabel haben einen hohen Anfangswiderstand, der die Funkenbildung an der Zündkerze erschwert. Zudem brennen die Kohlenstoffpartikel durch den Hochspannungsstrom nach und nach ab, sodass der Widerstand weiter steigt – bis das Kabel schließlich nicht mehr leitet.
Siehe auch: Technische Informationen.
Sind SENTECH-Zündkabel aus Silikon?
Je nach Einsatzzweck und Kabelklasse werden für die innere und äußere Isolierung unterschiedliche Werkstoffe verwendet, einer davon ist Silikon. Trotz vieler Vorteile ist Silikon jedoch nicht der beste Werkstoff für Zündkabel; sein Einsatz hängt von vielen Faktoren ab.
Selbstverständlich wird Silikon in SENTECH-Zündkabeln überall dort verwendet, wo es notwendig oder unverzichtbar ist. Die Werkstoffe müssen so gewählt werden, dass sie die technischen Anforderungen und die Erwartungen der Kunden bestmöglich erfüllen.
Siehe auch: Tipps.